Tipps für Koordination/Kooperation

Liegende Acht

liegende Acht gemalenDie liegende Acht hilft, die Augen und Hände zu koordinieren, so dass sie und die Gehirnhälften leichter zusammenarbeiten. 

 

liegende Acht

1. Die Arme sind gerade nach vorne ausgestreckt, die Finger übereinander gelegt und die Daumen berühren einander, so dass ein Loch entsteht, durch das Sie schauen, während sie mit den Händen eine liegende Acht in die Luft malen. Von der Körpermitte nach rechts oben beginnen. Malen Sie die Acht so groß wie möglich. Schauen Sie dabei die ganze Zeit durch das Loch.
Insgesamt 7 mal.

2. Nun zeichnen Sie mit dem Finger der rechten Hand 7 mal die liegende Acht in die Handfläche der linken Hand und verfolgen dies mit den Augen. Wechseln Sie die Hände und malen Sie 7 mal die liegende Acht in die andere Handfläche.

3. Halten Sie mit der einen Hand die Stirn, mit der anderen den Hinterkopf und schließen die Augen. Stellen Sie sich eine große Schultafel vor und malen sie im Geiste 7 liegende Achter darauf. Schreiben Sie jetzt noch mal 3 Sätze auf ein Papier und sehen Sie, wie Ihnen das Schreiben oder jede Bewegung, die eine Koordination von Händen und Augen voraussetzt, leichter fällt.


Visualisieren

Mit dieser Visualisierung können Sie jede beliebige Sportart oder Eigenschaft verbessern. Zum Beispiel Reden vor Publikum.
Halten Sie sich während der ganzen Übung mit der einen Hand die Stirn, mit der anderen Hand den mittleren Hinterkopf.

Rede halten vor Publikum1. Stellen Sie sich einen Freund oder einen Bekannten vor, der gut und selbstsicher vor einem Publikum reden kann, und beobachten Sie ca. 1 Minute lang im Geiste, wie dieser redet.

2. Genauso wie Ihren Freund vorher, stellen Sie sich nun vor, wie sie sich selbst aus der Entfernung beim Reden vor einem Publikum beobachten. Falls die Vorstellung noch etwas schwierig ist, lassen Sie sich Zeit und erinnern sich noch mal genau daran, wie selbstsicher und wortgewandt Ihr Freund vor dem Publikum geredet hat, und sehen Sie sich dann aus der Ferne gemeinsam mit ihm vor dem Publikum stehen. Circa 1 Minute.

3. Jetzt stellen Sie sich vor, wie Sie selbst vor dem Publikum stehen und reden. Fühlen Sie Ihre Sicherheit dabei, und genießen Sie das Interesse des Publikums. Sie riechen die Raumluft, den Holzboden, auf dem Sie stehen und die vielen unterschiedlichen Parfumdüfte der Menschen, Sie hören ein „Aha“ und ein „Ooh“ an den Ohren vorbeirauschen, verspüren einen guten Geschmack im Mund, geben sichere Antworten auf auftauchende Fragen und erleben Ihre Rede vor einem Publikum mit all Ihren Sinnen, so, wie Sie es sich schon immer erträumt haben. Sie genießen den Applaus des Publikums, ein dankendes Händedrücken einer Frau, die begeistert von Ihrer Rede ist und spüren einen Stolz auf sich selbst. Ungefähr 2-3 Minuten.


 

Jede gute Leistung beginnt im Kopf. Visualisierung ist daher ein wichtiger Teil des Erfolges! Nur das was wir uns vorstellen können, können wir auch erreichen!

Wichtig ist, dass Sie die ganze Zeit den Kopf vorne und hinten halten. Dadurch wird die Durchblutung in den Bereichen des Gehirns angeregt, die für die emotionslose, visuelle Vorstellung zuständig sind. Das Gehirn verarbeitet das real erlebte und das nur vorgestellte - wenn es mit allen Sinnen erlebt wird - als die gleiche Realität und antwortet mit der Ausschüttung von Neurotransmittern. Mit anderen Worten: Das Gehirn akzeptiert das als real, was lebhaft und emotional vorgestellt wird!

Machen Sie die Übung jeden Abend bevor Sie ins Bett gehen. Halten Sie Stirn und mittleren Hinterkopf und stellen sich vor, wie Sie besser und besser vor einem Publikum reden können. Am besten 30 Tage ca. 5 Minuten.

Tipp zur Meditation