Meditation

Den Geist zur Ruhe bringen

Ein Mönch hatte sich in die Einsamkeit zurückgezogen, um sich ganz der Meditation und dem Gebet widmen zu können. Er wurde von einem Besucher gefragt, welchen Sinn er in der Zurückgezogenheit und der Stille sehe. Der Mönch führte den Besucher zu der Zisterne und sagte: "Schau auf das Wasser. Was siehst du?" Es war kurz vorher Wasser geschöpft worden und die Wasseroberfläche war noch unruhig. "Ich sehe nichts", sagte der Besucher. Ein paar Minuten später bat der Mönch seinen Besucher, nochmals hinunter zu sehen. Die Wasseroberfläche war inzwischen ruhig geworden. "Was siehst du jetzt?" "Jetzt sehe ich mich selbst", sagte der Besucher, der sein Spiegelbild im Wasser sah. Der Mönch nickte lächeld.

Die Aufgabe der Meditation ist es, den Geist so still wie jene Wasseroberfläche werden zu lassen, sodass der Mensch sein eigenes innerstes Wesen erkennen und erfahren kann. Wir können nie ohne einen Gedanken sein, doch wir können die vielen Gedanken und zerstreuten Energien in uns sammeln und unsere Konzentration auf einen Punkt, eine Sache richten.

Es gibt viele verschiedene Meditationstechniken, doch Meditation ist weit mehr, als eine Technik, sie ist Erfahrung. Keine Methode ist der anderen überlegen. Probieren Sie verschiedene Möglichkeiten aus, um die richtige zu finden.

In der Ruhe liegt die Kraft!

zu Kraftquellen

Meditation, mit der Natur verbinden Auch im alltäglichen Leben sind uns meditative Momente nicht fremd, wenngleich sie nicht bewusst herbeigeführt werden. Wir müssen nur offen und bereit dafür sein!